Die Feuerwehr der Kolpingstadt Kerpen ist am heutigen Nachmittag gegen 15:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 61, Fahrtrichtung Koblenz, in Höhe der Anschlussstelle Türnich alarmiert worden.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einer folgenschweren Kollision zwischen mindestens zwei Pkw. Einer der beteiligten Pkw überschlug sich infolgedessen. Das Trümmerfeld erstreckte sich über eine Länge von rund 200 Metern.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Mehrere verletzte Personen wurden vorgefunden und umgehend durch den Rettungsdienst versorgt. Für eine Person kam jedoch jede Hilfe zu spät; sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Insgesamt waren drei Schwerverletzte sowie eine mittelschwerverletzte Person zu verzeichnen, die durch den Rettungsdienst und die Notärzte medizinisch versorgt wurden.
Parallel dazu sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte bei der technischen Rettung sowie der Betreuung der Betroffenen.
Neben der hauptamtlichen Wache waren der Löschzug Kerpen sowie der Rettungsdienst aus Kerpen und Bergheim im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war die Führungsunterstützung des Rettungsdienstes mit Kräften der Feuerwehr Frechen sowie ein Rettungshubschrauber aus Köln. Darüber hinaus befanden sich der Leiter der Feuerwehr Kerpen, Branddirektor Andre Haupts, sowie sein Stellvertreter, Oberbrandrat Oliver Greven, an der Einsatzstelle. Die Einsatzleitung lag bei Stadtbrandinspektor Manfred Reuter. Der Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, Thomas Jurczyk, wurde fortlaufend durch die Leitung der Feuerwehr über den Einsatzverlauf informiert.
Die Autobahn 61 musste in Fahrtrichtung Koblenz für die Dauer der Einsatzmaßnahmen vollständig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zur Unfallursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu hat die Polizei aufgenommen.
Da der Einsatz auch für die Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nicht alltäglich war, wurde im Anschluss auf der Feuer- und Rettungswache Kerpen mit speziell geschulten Kräften (psychosoziale Unterstützung) unmittelbar eine Nachbesprechung durchgeführt.





