Am vergangenen Freitag sind die Einheitsführungen der Freiwilligen Feuerwehr Kerpen gemeinsam mit der Leitung der Feuerwehr sowie den Abteilungs- und Stabsstellenleitungen der Hauptwache zur jährlichen ganztägigen Klausurtagung zusammengekommen. Im Fokus stand die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Feuerwehr – mit verlässlichen Abstimmungen, verbindlichen Zielen und einer einheitlichen Linie für die Zukunft.
Die Agenda war entsprechend umfangreich. Ein wichtiger Punkt war der Blick auf die Jugendfeuerwehr: Jahresbericht, Entwicklung und die Planungen für das diesjährige stadtweite Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehr wurden vorgestellt, mit dem gemeinsamen Konsens, dass alle Einheiten das Zeltlager beim Auf- und Abbau aktiv mit Personal und Material unterstützen. Ebenso wurde das A.N.T.S.-Konzept (Atemschutz-Notfall-Trainierte-Staffel) intensiv besprochen, um die Sicherheit im Einsatz weiter zu verbessern. Daneben ging es um die Weiterentwicklung des bestehenden Funkkonzeptes, den aktuellen Stand bei Beschaffungen von Fahrzeugen und Technik sowie um die Ausrückestärken und Qualifikationen in den einzelnen Einheiten.
Bis zum Mittag waren wir zu Gast bei der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH (REVG) in Türnich. Dort wurde uns ein wasserstoffbetriebener Linienbus und die dazugehörige Tankstelle vorgestellt. Themen, die für uns im Einsatzfall zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der direkte Austausch hat geholfen, mögliche Einsatzlagen besser einzuordnen und Abläufe besser zu schulen. Gleichzeitig haben wir die Zusammenarbeit mit der REVG weiter konkretisiert.
Für die Unterstützung sagen wir an dieser Stelle ausdrücklich danke!
Am Nachmittag wurde die Klausurtagung im Feuerwehrhaus Horrem fortgesetzt. Dort haben wir die weiteren Tagesordnungspunkte besprochen und gemeinsamen konkrete Lösungen erarbeitet.
Neben den fachlichen Themen war auch der persönliche Austausch ein wesentlicher Bestandteil des Tages. Gerade das Zusammenspiel von Ehrenamt und Hauptamt lebt davon, dass man sich abstimmt, Dinge offen anspricht und gemeinsam vorankommt.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Abend in angenehmer Atmosphäre und einem (wie immer) leckeren selbst gemachten Essen der Verpflegungseinheit des Löschzuges Horrem. Hierbei gab es genügend Gelegenheit, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und den kameradschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Die Klausurtagung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, sich bewusst Zeit für Abstimmung und gemeinsame Entscheidungen zu nehmen, um die Feuerwehr zukunftsfähig zu machen. Sie sorgt für Klarheit in der Ausrichtung, stärkt das Miteinander und bildet die Grundlage dafür, auch zukünftige Herausforderungen geschlossen anzugehen – ganz im Sinne unseres Leitgedankens: „10 Einheiten – eine Feuerwehr“.
Unser Einsatz. Ihre Feuerwehr.






