Unbekannter Gefahrstoff in einem Waldstück an der L 163 ausgetreten

Die Feuerwehr Kerpen wurde gestern gegen 17:30 Uhr zu einem Gefahrstoffaustritt in einem an die L 163 angrenzenden Waldstück alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden zwei IBC-Behälter mit einem Fassungsvermögen von jeweils rund 1.000 Litern vorgefunden. Im Bereich der Behälter hatte sich eine etwa zwei mal zwei Meter große Flüssigkeitslache gebildet.

Da eine eindeutige Identifizierung des Stoffes nicht möglich war, mussten die Einsatzkräfte weiterhin von einem unbekannten Gefahrstoff ausgehen und entsprechende Schutzmaßnahmen einleiten.

Der ausgetretene beziehungsweise noch in den Behältern vorhandene Gefahrstoff wurde durch die Feuerwehr in geeignete Behältnisse umgefüllt. Im Anschluss beauftragte die Untere Wasserbehörde eine Fachfirma. Diese übernahm das Auskoffern des betroffenen Erdreichs sowie die fachgerechte Entsorgung des Gefahrstoffs und des verunreinigten Materials.

Der Leiter der Feuerwehr Kerpen, Branddirektor Andre Haupts, machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und unterstützte die Einsatzmaßnahmen im Hintergrund. Der Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, Thomas Jurczyk, wurde durch den Leiter der Feuerwehr Kerpen fortlaufend über den Einsatz informiert.

Unter der Leitung des B-Dienstes der Feuerwehr Kerpen waren rund 80 Einsatzkräfte der Einheiten Kerpen, Manheim und Blatzheim, der hauptamtlichen Wache sowie des Umweltzuges der Feuerwehr Kerpen vor Ort. Der Umweltzug setzte sich aus den Einheiten Sindorf, Horrem und Götzenkirchen zusammen. Darüber hinaus unterstützte die Drohneneinheit der Feuerwehr Kerpen die Einsatzmaßnahmen.