Für eine effektive und professionelle Schadenabwehr ist eine regelmäßige, gewissenhafte Prüfung und Pflege der eingesetzten feuerwehrtechnischen Gerätschaften unerlässlich.  

Zu den Aufgaben der Zentralwerkstatt gehören das Prüfen und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft von Atemschutzgeräten im Rahmen der vorgeschriebenen Prüffristen bzw. nach Einsätzen und Übungen, die Prüfung von Chemikalienschutzanzügen, das Waschen, Prüfen und Reparieren der Schläuche und die Überprüfung der auf den Brandschutzfahrzeugen mitgeführten technischen Geräte, wie bspw. hydraulisch betätigte Rettungsgeräte, Luftheber , Leitern und Sprungrettungsgeräte.  

Im Jahresschnitt werden ca. 3.200 Atemschutzgeräte sowie ca. 2.200 Schläuche sowie die Beladung von ca. 40 Großfahrzeugen geprüft.  

Den Mitarbeitern steht ein im Jahre 1990 errichtetes separates Gebäude auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache der Kolpingstadt Kerpen zur Verfügung, das mit dem notwendigen technischen Equipment ausgestattet ist und stets dem aktuellen Stand der Technik angepasst wird.  

Zur Durchführung der Aufgaben werden zwei feuerwehrtechnische Beamte eingesetzt, die durch einen Gruppenleiter geführt werden. Die Zentralwerkstatt ist organisatorisch der Abteilung 13.2 – Technik und Finanzen – unterstellt. 

Durch die Zentralwerkstatt werden ebenfalls Gerätschaften der Städte Bergheim und Bedburg gewartet. Diese interkommunale Kooperation hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt und dazu geführt, dass durch die Ausnutzung von Synergieeffekten Kosten in erheblichem Umfang gesenkt und die städtischen Haushalte entlastet werden konnten.

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