04.10.2019 – Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 mit drei schwer und einer leicht verletzten Person

04.10.2019 – Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 mit drei schwer und einer leicht verletzten Person

Am heutigen Mittag gegen 13:30 Uhr wurde die Feuerwehr Kerpen auf die Autobahn 61 in Fahrtrichtung Venlo alarmiert.

Zwischen dem Autobahnkreuz Kerpen und der Anschlussstelle Bergheim-Süd war es in Höhe der Anschlussstelle zu einem Zusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW gekommen.

Dabei wurden alle vier Insassen des PKW verletzt – dabei drei von ihnen schwer. Der Fahrer des PKW wurde leicht verletzt. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Im hinteren Bereich des PKW wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Auf Grund der Notrufmeldungen wurden durch die Leitstelle insgesamt vier Rettungswagen und zwei Notärzte zur Einsatzstelle entsandt.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde vor Ort umgehend die technische Rettung der eingeklemmten Person eingeleitet. Mittels hydraulischem Rettungsgerät wurde sowohl das Dach als auch die Seitenwand des PKW entfernt, sodass die eingeklemmte Person befreit werden konnte. Zeitgleich wurden alle verletzten Personen durch die Kräfte des Rettungsdienstes medizinisch versorgt.

Wegen der Schwere der Verletzungen wurden im weiteren Einsatzverlauf zwei Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle alarmiert. Nach einer medizinischen Behandlung vor Ort wurden zwei der schwerverletzten Patienten in umliegende Kliniken der Maximalversorgung geflogen. Der dritte schwer verletzte Patient wurde bodengebunden mit einem Rettungswagen ebenfalls in eine Klinik der Maximalversorgung transportiert. Der leicht verletzte Fahrer des PKW wurde in ein umliegendes Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.

Durch die Feuerwehr wurde außerdem die Einsatzstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Sowohl während der Rettungsmaßnahmen als auch während der Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Autobahn in Fahrtrichtung Venlo komplett gesperrt werden.

Insgesamt waren unter der Einsatzleitung des B-Dienstes der Feuerwehr Kerpen, Brandoberinspektor Dr. Martin Zorn, 29 Einsatzkräfte vor Ort. Neben dem Löschzug Kerpen waren die hauptamtliche Wache, zwei Rettungswagen aus Kerpen, ein Rettungswagen aus Bergheim, ein Rettungswagen aus Bedburg, die Notärzte aus Kerpen und Bedburg sowie die Rettungshubschrauber Christoph 3 und Christoph Rheinland an der Einsatzstelle.